Back to the roots

Ja hallo und Wiedersehen! Ich bin wieder, oder immer noch, da. Nur jetzt – wieder – hier. Ich hab mich ja wirklich versucht darin, selber zu hosten, die Feinheiten von wordpress zu verstehen und mich als Technik-Nerd zu versuchen. Damit professionell zu wirken und vielleicht meine Chancen, für Werbepartner attraktiver zu werden, zu erhöhen.

Aber das bin ich nicht. WordPress selber zu pflegen, aktuell zu halten und mich mit den ganzen Bugs zu beschäftigen hat mich Zeit und Nerven und nicht zuletzt einiges an Geld gekostet. Zwei Profis hab ich drangesetzt, meine Seite gluecklichscheitern.de zu reparieren, flott und sicher zu machen, damit ich mich aufs Schreiben konzentrieren kann. Aber das hat nicht gereicht, irgendwas war immer. Also wieder jemanden beauftragen, warten…

Aber das bin ich nicht. Nicht die mit den schönen Fotos, mit den pinterest-tauglichen Titelbildern und auch nicht die, die für Werbepartner interessante und relevante Artikel schreibt (schreiben will…).

Aber das bin ich nicht. Die, die über ihre Reisen schreibt und vielleicht doch noch mal Reisebloggerin wird. Weil mir im letzten Urlaub aufgefallen ist, dass ich nicht entspanne, wenn ich mich darauf konzentriere, von allem das schönste Foto zu machen oder die wichtigsten Informationen zu merken, welche Sehenswürdigkeit wie erreichbar, wann geöffnet und überhaupt ist. (Ich werde trotzdem noch hier und da drüber schreiben. Aber eher, wie ich alles schreibe: ohne Anspruch auf Vollständigkeit, Relevanz oder Objektivität).

Aber das bin ich nicht. Die, die ihre auf pinterest gefundenen Rezepte als ihre angibt. Was ist so schwer daran zu schreiben: Das Rezept hab ich ‚hier‘ gefunden und so und so variiert? Gleiches gilt für Bastelideen, DIYs etc. Die wenigsten erfinden doch das Rad neu!

Aber das bin ich nicht. Die, mit Artikeln wie „So klappt das Einschlafen mit deinem Kind“. Weil mir spätestens das zweite Kind gezeigt hat, wie verschieden Kinder sind, das, was bei einem funktioniert, beim anderen zum Scheitern verurteilt ist. Darum hier Alltag statt Ratschläge.

Ich bin die, die schreibt wenn und wann sie Lust hat, mal über Politisches, meist über Privates, manchmal unzusammenhängend, manchmal den ganz großen Wurf versuchend.

Und euch lade ich herzlich ein, meine Artikel zu lesen, zu teilen (wenn es teilungswürdig ist), mein Buchprojekt zu verfolgen, mich einzuladen um über gleichberechtigte Elternschaft, Feminismus und Mutterschaft zu reden oder zu schreiben, zu diskutieren, zu lachen, zu wüten…also alles wie am Anfang.

Und ich versuch mich an der großen Kunst: zu schreiben, als ob niemand mitlesen würde (so wie mein Kind in diesem Bild klettert, als würde niemand zuschauen), aber gleichzeitig so, als könnte ich für euch was hilfreiches schreiben.

Back to the roots halt. Hallo!

 

2 Kommentare

Eingeordnet unter familie

2 Antworten zu “Back to the roots

  1. Malou

    Und genau das habe ich so sehr vermisst! Welcome back! Ich freu‘ mich!
    Und weil ich gerade dabei bin: „Glücklich scheitern“ – für mich immer noch der aller-, allerbeste Blogname überhaupt. Bin gespannt, auf das was noch kommt und wünsche dir alles Gute.

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