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Hinter den Kulissen erfolgreicher Mamablogs 2

Im ersten Teil dieser Serie habe ich Euch schon einige tolle Kolleginnen vorgestellt. Heute darf ich Euch weitere witzige, kluge und charmante Mamabloggerinnen vorstellen, die Euch Einblicke hinter die Kulissen des Bloggens geben:

Wie heißt Du und wie heißt Dein Blog? 

Patricia Cammarata alias dasnuf

Patricia Cammarata alias dasnuf

Ich heiße Patricia Cammarata und mein Blog heißt „dasnuf“.

Wie lange bloggst Du schon? Wie viele Leser_innen/Follower hast Du?

Ich blogge seit 2004. Da ich im Moment wenig und unregelmäßig schreibe im Schnitt 60.000 im Monat.

Wenn Du in drei Worten oder einem Satz Deinen Blog beschreiben müsstest:

Ich schreibe ohne Konzept über das was mich bewegt.

Wie viel Zeit investierst Du pro Woche in den Blog?

Vielleicht im Schnitt eine Stunde?

Verdienst Du Geld damit? Kannst Du davon leben?

Ja gelegentlich und nein (würde ich aus verschiedenen Gründen auch gar nicht wollen).

Wie kam es zu Deiner ersten Kooperation mit Unternehmen/Deinen ersten Einnahmen? Hast Du Tipps für Neubloggerinnen?

Der banalste Tipp ist: Wenn man eine Idee hat, einfach das Unternehmen anschreiben, die Idee schildern, in den Vordergrund stellen, warum es für das Unternehmen ein Vorteil sein könnte mit einem zu kooperieren. Ansonsten immer auch befreundete BloggerInnen fragen. Was ist angemessen? Wie viel wird bezahlt? Was ist strategisch sinnvoll? Was sind das für Unternehmen? Gibt es etwas, das man vielleicht selbst übersieht?

Wie es zu meiner ersten Kooperation kam, weiß ich gar nicht mehr genau. Ich wurde angeschrieben und fand dass das Produkt gut zu mir passte und ich mich nicht verbiegen müsste, um darüber zu berichten.

Wie hast Du das Bloggen gelernt? Wo holst Du Dir Dein Wissen, wie bildest Du Dich im Bereich Bloggen/Social Media/SEO fort? Deine Link-Empfehlungen evt.?

Ich habe einfach nur geschrieben. Immer schon. Ich bilde mich nicht fort. Ich habe einige Zeit meine Zugriffszahlen sehr genau beobachtet, aber das hat mich ganz kirre gemacht. Ich will gar nicht so schreiben, dass es möglichst viel geteilt wird. Dann landet man irgendwann im Listenstil (7 Sachen, die sie schon immer zu XY wissen wollten). Das war nie meine Schreibintension. Ich wollte immer Geschichten schreiben, unterhalten und meine Erlebnisse verarbeiten.

Mit welchem System bloggst Du (bspw. wordpress, blogspot; selbstgehostet vs. kostenlos)

WordPress

Welche Plug-Ins benutzt Du oder welche sind Deine Favoriten?

Ich benutze ein Plugin, das „Indieweb“ heisst, das alle Reaktionen aller Social Media Plattformen zusammenträgt. Das finde ich für mich übersichtlich (und habe schon oft gehört, dass Leserinnen und Leser das unübersichtlich finden).

Wenn Du Dich entscheiden müsstest: SEO oder „going viral“ (Austausch und Verlinkungen, Social Media)

Gar nichts von beidem. Ich glaube wenn überhaupt, dann werden Texte viel geteilt, weil sie von Herzen kommen.

Welche Tipps hast Du für Mamabloggerinnen, die grade loslegen wollen?

Sich um keine Tipps kümmern, einfach schreiben und sich kontinuierlich weiterentwickeln.

 

Wie heißt Du und wie heißt Dein Blog? 

Carola von Frische Brise

Carola von Frische Brise

Ich heiße Carola und mein Blog habe ich „Frische Brise“ genannt, weil ich nach meinem Umzug von Berlin nach Hamburg den Blognamen geändert habe und eine frische Brise mit nach Hamburg gebracht habe.

Wie lange bloggst Du schon? Wie viele Leser_innen/Follower hast Du?

Ich blogge seit August 2008. Im Moment wird mein Blog bis zu 6000 mal am Tag angeklickt, letzten Monat waren es 166.784 Seitenaufrufe. Auf Twitter habe ich aktuell 2662 Follower. Seit diesem Jahr bin ich neu auch auf Instagram und habe dort 1769 Follower. In der umfangreichen Liste der beliebtesten Mom-Blogs von der „Brigitte“ ist mein Blog unter den Top 5.

Wenn Du in drei Worten oder einem Satz Deinen Blog beschreiben müsstest:

Ich biete einen Einblick in mein Familienleben zwischen Wickeltisch, Grundschule, Abiball, Paarleben, Job und Hobby und nehme meine Leserinnen und Leser mit in unsere Urlaube im Norden und am Meer. Dabei möchte ich vor allem die kleinen kostbaren Momente sammeln, die mein Leben so reich, bunt und vielfältig machen.

Wie viel Zeit investierst Du pro Woche in den Blog?

Fotografieren, schreiben, Kommentare moderieren und e-Mails beantworten nimmt doch etwas Zeit in Anspruch. 10 Stunden in der Woche sind es mindestens.

Verdienst Du Geld damit? Kannst Du davon leben?

Ich verdiene etwas Geld mit dem Amazon-Partner-Programm oder bekomme Produkte zum Testen zugeschickt. Leben kann ich davon nicht, das will ich auch nicht. Würde ich davon leben wollen, müsste ich bedeutend mehr Zeit und Ernergie aufbringen und noch mehr Kooperationen eingehen.

Wie kam es zu Deiner ersten Kooperation mit Unternehmen/Deinen ersten Einnahmen? Hast Du Tipps für Neubloggerinnen?

Für meinen allerersten Produkttest im Jahr 2009 habe ich mich selbst angemeldet. Damals hatte dann das halbe mir bekannte Bloggerdorf dasselbe günstige Kaffeegeschirr mit grünen Halmen. Ich war völlig aus dem Häuschen und konnte mein Glück kaum fassen. Mittlerweile bekomme ich täglich mehrere Kooperationsanfragen, die ich gar nicht alle berücksichtigen kann und will. Wenn ich etwas in mein Blog hole, muss es gut zu mir und meiner Familie passen. Ich achte darauf, nicht zu viel anzunehmen, damit ein Gleichgewicht zwischen privaten Einblicken und der Werbung erhalten bleibt. Das sind in meinem Blog höchstens ein bis zwei Kooperationen im Monat.

Wie hast Du das Bloggen gelernt? Wo holst Du Dir Dein Wissen, wie bildest Du Dich im Bereich Bloggen/Social Media/SEO fort? Deine Link-Empfehlungen evt.?/8. Mit welchem System bloggst Du (bspw. wordpress, blogspot; selbstgehostet vs. kostenlos) 9. Welche Plug-Ins benutzt Du oder welche sind Deine Favoriten?

Die ganze Wahrheit ist: ich wurschtle mich so durch. Ich bin bei Blogspot, weil ich damit am besten klarkomme. Ich bin ein intiutiver Mensch, da kommt mir dieser Anbieter sehr entgegen. Die Anwendung ist leicht verständlich und man kann gleich loslegen. Ich habe auch an Blogs bei wordpress mitgearbeitet, da sieht alles so nach Maschinenraum aus, damit komme ich nicht so gut klar. Ein paar Sachen habe ich mir selbst beigebracht, im Internet recherchiert oder meinen Mann gefragt, der mich schon manches Mal gerettet hat.

Wenn Du Dich entscheiden müsstest: SEO oder „going viral“ (Austausch und Verlinkungen, Social Media)

Ganz klar: vernetzen! Schreiben, kommentieren, gastbloggen, Bloggertreffen besuchen. Darum macht Bloggen Freude! Und so soll es meiner Meinung nach sein.

Welche Tipps hast Du für Mamabloggerinnen, die grade loslegen wollen?Einfach machen und schauen, wohin die Reise geht. Nicht zuviel nachmachen, Kooperationen vorsichtig angegehen, nicht auf die Statistik schielen. Jeder Mensch hat etwas, was ihn besonders macht. Das würde ich versuchen, herauszustellen. Viel Spaß!

 

Wie heißt Du und wie heißt Dein Blog? 

Susanne das Frl. Null.Zwo

Susanne das Frl. Null.Zwo

Mein Blog heißt NULLPUNKTZWO und ich nenne mich in den Weiten des Internets gerne Fräulein 0.2 – aber eigentlich heiße ich Susanne.

Wie lange bloggst Du schon? Wie viele Leser_innen/Follower hast Du?

Ich blogge seit gut 4 Jahren – anfangs im stillen Kämmerlein, nun mit immer noch mehr Leserinnen und Lesern und vielen treuen Seelen darunter. Da ich diesen „Schwanzvergleich“ eigentlich nicht mag (Dich aber schon), hier ein paar Zahlen zu nullpunktzwo.de im Jahr 2015:

212 Beiträge | >170.000 Besucher* | knapp 430.000* Aufrufe                   *Quelle: wordpress

Follower: Twitter: knapp 1.500 | Facebook: > 400 | Instagram: >650

Wenn Du in drei Worten oder einem Satz Deinen Blog beschreiben müsstest:

Ich blogge über mich als Mutter von inzwischen 3 Kindern und über unser Leben in einer Patchworkfamilie – mit Höhen und Tiefen und allem, was dazugehört.

Wie viel Zeit investierst Du pro Woche in den Blog?

Das ist ganz unterschiedlich. Mal sind es etwa 5 bis 10 Stunden, manchmal aber auch locker 30 bis 40 gewesen (vor allem in der Elternzeit kam ich auf soviel Zeit)

Wie kam es zu Deiner ersten Kooperation mit Unternehmen/Deinen ersten Einnahmen? Hast Du Tipps für Neubloggerinnen?

Meine allererste Kooperation war der Test eines Fotodienstleisters. Ich hatte mich auf dem Blog über meine Probleme ausgelassen, dass meine Abzüge verloren gegangen seien und unter dem Beitrag sogar aufgerufen, dass man mich gerne bzgl. eines Testes kontaktieren dürfe. Und so kam es dann auch. „Ich tue kund, dass ich dies und jenes gerne testen/ vorstellen/ machen würde und dann *schwupps* meldet sich jemand bei mir“ ist allerdings nicht die Regel!

Als großen Tipp für Neubloggerinnen kann ich nur sagen: Sei professionell! Kenne Deine Reichweite, kenne Deine Zielgruppe und sei Dir bewusst, dass Du einen gewissen Preis hast. Verkaufe Dich und Deine Arbeit nicht unter Wert, erwartet aber mit einer Handvoll Leserinnen nicht gleich Testprodukte/ Kooperationen im Wert von mehreren hundert Euro! Sei ordentlich und zuverlässig, halte Termine und Absprachen ein und liefere im Nachgang die Links zu Deinen Beiträgen und Postings.

Mit welchem System bloggst Du (bspw. wordpress, blogspot; selbstgehostet vs. kostenlos)

Ich blogge seit 2 Jahren selbstgehostet und nutz immer noch wordpress. Angefangen hatte ich damals auf blogspot und bin dann wegen der Möglichkeit eines Passwortschutzes nach weniger als einem Jahr umgezogen auf wordpress.com. Nach 1,5 Jahren zog ich um auf meine eigene Domain – ich wollte wissen, was mit meinen Daten und Fotos passiert und die Kontrolle behalten. Außerdem war mir die .wordpress.com – Endung für meine allerersten Visitenkarten einfach zu lang 😉 Im Hintergrund läuft aber immer noch wordpress – dieses Mal aber ganz so, wie ich es will!

Welche Plug-Ins benutzt Du oder welche sind Deine Favoriten?

SEO by Yoast und das etwas umstrittene, weil ziemlich aufgeblähte Jetpack. Ganz wichtig: Ein PlugIn zur Datensicherung sollte installiert sein und auch regelmäßig benutzt werden 😉

Wenn Du Dich entscheiden müsstest: SEO oder „going viral“ (Austausch und Verlinkungen, Social Media)

Entweder/oder geht nicht. Beides zusammen ist perfekt!

Welche Tipps hast Du für Mamabloggerinnen, die grade loslegen wollen?

Erwartet nicht zu viel! „Mal eben so“ aus der Schwangerschaft oder Elternzeit einen Blog starten und dann direkt Kooperationsanfragen erwarten – das passt nicht. Mal eben so einen Blog aufsetzen und schreiben – das geht aber sehr wohl.

Sei Dir bewusst, wo Du mit Deinem Blog hin möchtest: Spass haben? Tagebuch? Vernetzen mit anderen Eltern? Oder auch ein paar Euro dazuverdienen? All das wird aber nicht vom einen auf den anderen Tag passieren.

Miss Dich auch bitte nicht an den erfolgreichen oder großen Bloggerinnen: Viele haben etwas aus dem Bereich Marketing, Social Media oder Journalismus gelernt und wissen daher ganz genau, wie sie etwas ausdrücken/ fotografieren/ filmen müssen. Andere wiederum haben sich durch (jahre-) lange und harte Arbeit etwas aufgebaut – so etwas kann man nicht innerhalb weniger Wochen erreichen. Dabei ganz wichtig: Sei Du selbst und versuche nicht so zu sein, wie andere! Habe Spaß an dem, was Du tust – das merken auch Deine Leser!

 

Wie heißt Du und wie heißt Dein Blog? 

Andrea von MeWorkingMom

Andrea von MeWorkingMom

Ich bin Andrea und mein Blog heisst MeWorkingMom.com

Wie lange bloggst Du schon? Wie viele Leser_innen/Follower hast Du?

Seit fast 4 Jahren. Meine Followerzahlen Variieren von 1.300 bei Twitter bis zu 640 bei Facebook. Zudem bin ich auch noch auf Instagram und Periskope unterwegs.

Wenn Du in drei Worten oder einem Satz Deinen Blog beschreiben müsstest:

Authentisch, informativ, mutig

Wie viel Zeit investierst Du pro Woche in den Blog?

Das hängst stark davon ab, wie sehr ich beruflich eingespannt bin. Zwischen 5 und 15 Stunden.

Verdienst Du Geld damit? Kannst Du davon leben?

Das steht im kausalen Zusammenhang mit der Zeit. Da ich ja noch einen „normalen“ Vollzeitjob habe, steht bei mir aber das Geldverdienen nicht im Vordergrund. Daher sind es aktuell nur zwischen 200 und 500 Euro im Monat.

Wie kam es zu Deiner ersten Kooperation mit Unternehmen/Deinen ersten Einnahmen? Hast Du Tipps für Neubloggerinnen?

Für meine erste Kooperation kam ein Unternehmen auf mich zu. Mittlerweile gehe auch oft ich selbst auf Unternehmen zu. Zudem bin ich in einigen Netzwerken angemeldet mit meinem Blog.

Grundsätzlich gilt – eine Kooperation muss Sinn machen für mich und für meine Leser. Daher auch meine klare Empfehlung einfach mal Unternehmen anzuschreiben, wenn ihr gerne mit Ihnen zusammenarbeiten würdet.

Wie hast Du das Bloggen gelernt? Wo holst Du Dir Dein Wissen, wie bildest Du Dich im Bereich Bloggen/Social Media/SEO fort? Deine Link-Empfehlungen evt.?

Ich bin auch beruflich im digitalen Umfeld zu Hause. Habe vor über 4 Jahren den Social Media Bereich von limango.de betreut. Heute berate ich Unternehmen in diesem und anderen digitalen Bereichen. Ich gehe auf Konferenzen, lese Fachzeitschriften und Blogs wie allfacebook.de usw.

Mit welchem System bloggst Du (bspw. wordpress, blogspot; selbstgehostet vs. kostenlos)?

WordPress im Selbsthosting

Welche Plug-Ins benutzt Du oder welche sind Deine Favoriten?

Seo Yoast ist super. Einfach in der Handhabung und effektiv. Zudem mag ich Mail Poet für den Newsletter.

Wenn Du Dich entscheiden müsstest: SEO oder „going viral“ (Austausch und Verlinkungen, Social Media)?

Sowohl als auch. Nur eines reicht nicht aus!

Welche Tipps hast Du für Mamabloggerinnen, die grade loslegen wollen?

Bevor ihr loslegt macht Euch Gedanken über Kern und Namen Eures Blogs. Recherchiert, ob es schon ähnliche Blognamen gibt, damit ihr hier nicht in unnötige Konkurrenz tretet. Das erspart oftmals viel Ärger und Mehrarbeit. Und dann legt los und habt Spaß. Denn ich finde zu aller erst sollte Bloggen eines machen – Spaß! Den Lesern und den Bloggern.

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Und hier noch ein paar Tipps von mir, wie und wo man anfängt:

Wie Du eine erfolgreiche Mamabloggerin wirst, Teil 1

Wie Du eine erfolgreiche Mamabloggerin wirst, Teil 2

Wie Du eine erfolgreiche Mamabloggerin wirst, Teil 3

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Adventskalender: Tor 24: DER Weihnachtsfilm

Warum er überhaupt ein Weihnachtsfilm ist, weiß ich nicht. Aber die letzten Jahre habe ich ihn immer geguckt. Gut gegen Böse – vielleicht deswegen?

Ich setzte mich jetzt mit Knödel-Trauma auf die Couch. Die nächsten Tage ist hier nichts los, ich mach eine Pause zwischen den Jahren.

Ich wünsch Euch und Euren Liebsten was auch immer ihr braucht und davon genug.

Bis 2016, ich freu mich auf ein Wiederlesen!

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24. Dezember 2015 · 9:16 pm

Adventskalender: Tor 22: Best of Glücklich Scheitern

Selbstlobhudelei ist sonst nicht so meins, aber das Jahr neigt sich dem Ende und da schauen alle gern mal ein bisschen zurück. Und weil ich so beim Rumstöbern in meinem Blog (ist das sowas wie sich-selber-googlen? Gibt man das nicht zu, dass man das macht?) ab und zu auf Artikel stoße, die ich schon fast wieder vergessen habe, suche ich ein paar davon mal wieder raus. Auch weil hier in den letzen drei Monaten einige neue Leser_innen dazu gekommen sind (liegt das am neuen Design?) und sich noch nicht durchs Archiv gescrollt haben.

2011-2012

Der erste Beitrag auf meinem Blog, der viele Leser_innen fand hatte den Titel Tausche S*x gegen Hausarbeit. Ok, der Titel war sehr reißerisch. Aber eigentlich war es nur das Zitat aus einem Beitrag auf Eltern.de, der sich an Väter richtet, und wie die ihre Partnerin in der ersten Zeit unterstützen können. Und ja, da empfiehlt eine Hebamme den Vätern ernsthaft, wenn die Geburtswunden der Partnerin verheilt sind, diesen Deal zu machen. Kam ich nicht drüber weg.

Während alle™ über Kevin und Chantal lachen, lache ich über Oskar-Maximilian. Nein, nicht wirklich, denn Sohn 1 hat einen ähnlich kreativen Namen. Und den erfahrt ihr im verlinkten Artikel. Wenn ihr ihn denn unter den Hugos und Elvis‘ erratet.

Auch wenn ich diesem Artikel heute einen anderen Namen geben würde, finde ich es immer wieder bemerkenswert, welche Milchmädchenrechnung Paare aufstellen, wenn ein Kind da ist und es um die Kinderbetreuung geht: Die Kinderbetreuung kostet viel Geld, aber warum es von ihrem Gehalt abgezogen wird?

Und jede_r kennt sie, die gutgemeinten Ratschläge, die man als frischgebackene Mama zu hören bekommt. Eure gutgemeinten Ratschläge am A*sch rantete ich darauf. Kind schreien lassen? Nicht verwöhnen? Bitte sehr, meine Kommentare dazu.

Und immer, wenn man grade dringen los muss (mit Baby) die vollgekackte Windel. Und andere typische Situationen zum ungünstigsten Zeitpunkt in Murphys Gesetz für Mütter.

Ob es Arbeit ist, wenn man Zeit mit dem Kind/den Kindern verbringt? Darf man so etwas Schönes überhaupt Arbeit nennen? Eine Freundin sagte zu mir nein, das ist doch keine Arbeit! Welches Arbeitsverständnis dahinter steckt, habe ich mal auseinander gedröselt. Und in den Kommentaren zum Artikel kann man gut nachlesen, wie sehr die Trennung von Lohnarbeit und Carearbeit verinnerlicht und verbreitet ist.

Im Artikel Qualifikation: Kinderlos, wünschenswert: totale Verfügbarkeit beschreibe ich meine ersten Versuche mit Kind einen neuen Job zu finden. #VonwegenVereinbarkeit und so.

Erinnert ihr Euch noch an Familienministerin Schröder? Die hatte mal die Idee, Putzgutscheine einzuführen. Grandiose Idee, oder nicht?

2013

Ach ja, da gab ich meinen Senf zu #Aufschrei. Wie das ist, wenn Sexismus Alltag ist und diese Erfahrungen von anderen abgewertet und gegen eine gewendet werden.

2013 passierte auch, was einer Mutter natürlich nicht passieren darf: Ich habe mein Kind fallen gelassen!

Warum bekommt man Kinder, wenn man sie gleich wieder abgibt? Diese Frage, die ich damals öfter mal in Foren gelesen habe, beantwortete ich mit einem Rant: Eure Rente ist mir sowas von egal!

2014

2014 habt ihr zwei Artikel am häufigsten gelesen: Wie mein Kind ein Junge wurde (Teil 2) – darin beschreibe ich, wie Kind1 durch herrschende Geschlechterrollen in seiner individuellen Entwicklung eingeschränkt wird. Ich mein, ein Junge, der als Schmetterling geschminkt werden möchte? Wo kommen wir denn da hin? Glitzerschuhe? Aber doch nicht für einen Jungen!!!

Wie komplex der Begriff Selbstbestimmung unter der Geburt ist, habe ich nach dem Aufruf zum Buchprojekt „Selbstgeboren“ einer Hebamme dargelegt. Komplex heißt: Wie selbstbestimmt kann man als mittelmäßig informierte Schwangere in eine Geburt gehen? Welche Bedürfnisse sollen ernst genommen werden, welche schätzt man selber unter der Geburt anders ein als im Geburtsplan ausgedacht und was ist, wenn man den Ärzt_innen und Hebammen und den Geräten einfach mehr vertraut (vertrauen muss?) als sich selbst? Der Mythos meiner selbstbestimmten Geburt habe ich diesen Beitrag genannt, und Eure Kommentare zeigen, dass das ein sehr bewegendes Thema ist.

Und nun verratet ihr mir vielleicht: Welchen Beitrag habt ihr 2015 am liebsten gelesen? Wovon wollt ihr 2016 noch mehr lesen?

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Tor 18: Befreiung vom Überfluss

Im ersten Beitrag dieses alternativen Adventskalenders habe ich ja unter dem Titel Zero Waste schon mal von meinem Bedürfnis nach… ja, weniger geschrieben. In den letzten Jahren kamen verschiedene Trends auf. Wobei ich das Wort Trend jetzt ein bisschen groß finde. Aber es haben genug Leute eingesehen, dass das Streben nach immer mehr von Allem aus verschiedenen Gründen falsch ist.

Lebensmittel werden weg geschmissen, Kleidung unterm Materialwert hergestellt, elektrische Geräte werden so konstruiert, dass sie nach einem sehr überschaubarem Zeitraum nicht mehr verwendbar sind – wohl wissend, dass man sie auch anders bauen könnte. Zwei Beispiele davon hatten wir hier in den letzten zwei Wochen: Mein Handy ist eigentlich noch top in Ordnung. Inzwischen gibt es aber zwei neuere Generationen. Da mein Handy selber also immer noch gut funktioniert, haben sich die Erfinder was anderes gedacht: Die Software lässt sich nicht mehr aktualisieren und wenn ich neuere Apps haben möchte, sagt mir das Teil, dass ich die dafür benötigte Software nicht habe… Und dann ging letzte Woche unsere Waschmaschine kaputt. Naja, also sie würde immer noch funktionieren. Allerdings hing die Trommel, in der mehrere Kilo Wäsche fast täglich geschleudert werden, an einer Plastikaufhängung! Und die ist kaputt gegangen. Natürlich lässt sich für diese eine Aufhängung kein Ersatz finden, also muss die ganze Waschmaschine ausgetauscht werden.

Ach ja, wie gesagt: Viele Menschen haben erkannt, dass das doof ist und setzen mit Foodsharing, Tauschringen, Upcycling, Repaircafes, Car-Sharing, Gemeinschaftsgärten/Urban Gardening, Do it yourself… wird dem etwas entgegen gesetzt: Der Grundgedanke, dass wir genug haben und nicht jede_r alles besitzen muss, dass Dinge nicht zum Wegwerfen gedacht sind und so weiter.

Einer der wissenschaftlichen Vertreter in Deutschland ist Niko Paech, der mit dem Buch „Befreiung vom Überfluss“ durch die diversen Talkshows und Politmagazine tingelt und schlaue Dinge sagt über die Postwachstumsökonomie, wie er sie sich vorstellt.

Ach ja, weil neulich tatsächlich die Frage aufkam: Nein, mein Adventskalender wird nicht von youtube gesponsert, aber im letzten Jahr habe ich tatsächlich viel Zeit dort verbracht 🙂

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18. Dezember 2015 · 9:51 pm

Adventskalender: Tor 17: Vorweihnachtsserie

Eigentlich gibt es nur eine, die ich wirklich mit meiner Jugend/Kindheit verbinde:

Natürlich wollte auch ich als Mädchen Ballerina werden. Ich durfte aber nicht zum Unterricht. Wie mir meine Mutter vor einiger Zeit mitteilte, hielt sie mich für zu grobmotorisch. Autsch. Nichtsdestotrotz fieberte, litt und freute ich mich mit Anna, fuhr mit ihr nach Paris…:

Oder hier, Flashdance-Style:

Welche Vorweihnachtsserie habt ihr früher geschaut? Gibt es heute was Vergleichbares?

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Tor 16: Wegwerfwindel vs. Stoffwindel

Im Geburtsvorbereitungskurs, damals schwanger mit Minime, zeigten uns die Hebammen ein Stoffwindelpaket. Meiner Erinnerung nach waren das Mullwindeln und ein paar Wollüberhosen und mir war klar: Niemals kommt mir sowas ins Haus.

Aber mein Ökoherz blutete bei jeder Wegwerfwindel die ich dem Kind anzog und als ich mit Nummer zwei schwanger war setzte ich mich nochmal mit dem Thema auseinander. Auch weil ich über diese Doku über Wegwerfwindeln stieß:

Also habe ich bei Kind2 Stoffwindeln getestet. Naja, nicht so ausgiebig, wie es wohl Sinn gemacht hätte, deshalb wäre mein erster Tipp: Bestelle Testpakete! Probiere verschiedene Windeln und Windelsysteme aus. Viele Shops die Stoffwindeln verkaufen, bieten Testpakete an, so dass Du Dir die verschiedenen Windeln und ihre Handhabung in Ruhe zu Hause anschauen kannst. Darauf folgt Tipp 2: Rezensionen taugen (meiner Erfahrung nach) nur bedingt, denn jedes Kind ist anders: das eine größer, das andere kleiner; das eine pinkelt mehr, das andere weniger. Hilfreich sind die bestimmt in Sachen Material und Haltbarkeit der Windel selber. Was Passform und Co. angeht hilft nur ausprobieren. Tipp 3: Für die Auswahl ist auch mitentscheidend, wer außer Dir noch mitwickelt. Ob z.B. Tagesmutter/Kitapersonal und Partner_in bereit sind, die Entscheidung mitzutragen. Bei uns ist es z.B. so, dass selbst die hochgepriesenen lange trocken haltenden Stoffwindeln nicht länger als drei Stunden trocken bleiben. Kind2 trinkt viel, ist groß und bewegt sich viel. Wenn ich mit ihm zu Hause bin, schaffe ich es, regelmäßig zu wickeln, aber man muss die Uhr ein bisschen im Blick halten. Und der Mann hat weniger Lust darauf. Also wickeln wir mal so mal so. Jede ausgelassene Wegwerfwindel zählt, denk ich mir dann. Und hier ein kleiner Einstieg für die Stoffwindeln. Auf Youtube und myvideo etc. gibt es zahlreiche Videos die Dir die Unterschiede zwischen den verschiedenen Stoffwindeln erklären und auch zeigen, wie man sie anlegt.

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Adventskalender: Tor 13: Melodien meiner Kinderheit

Ich gestehe: Ich war ein Fernseh-Kind. Oder besser: Fernseh-Jugendliche. Ich weiß zwar nicht, wie das sein kann, denn ich habe auch viel gelesen, viel mit Freund_innen abgehangen aber gefühlt habe ich Ende der 80er/Anfang der 90er alle (Zeichentrick-)Serien gesehen, die auf den damals existierenden Privatsendern liefen. Vielleicht sparte ich am Für-die-Schule-Lernen…aber das ist ja auch egal.

Jedenfalls kann ich vermutlich jeden Song noch mitsingen. Und wenn ich dann über so ein supertolles Medley stolper, bin ich begeistert. Wie viele Melodien habt ihr wiedererkannt? Könnt ihr mitsingen?

Eins fehlt aber: Mila, kann lachen, wie die Sonne überm Fujijama, Mila, macht Sachen, die sie will und die noch keiner saaaah!

(Und wer mag klickt dann gleich rechts in den ähnlichen Videos auf das TV Theme Medley!)

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14. Dezember 2015 · 12:13 am

Tor 11: Musik – Black Cab Sessions & TV Noir

Ich mag Musik. Ich mag laute Musik, leise Musik, Gitarrenmusik, elektronische Musik. Und ganz viel Musik mag ich abhängig von der Stimmung. Und wenn ich mal nicht weiß, was ich grad so hören könnte schaue ich in diverse Zusammenstellungen oder beim Videoportal meines Vertrauens.

Und wenn ich in Laune bin für minimalistische Musik, also nur Gesang und ein, zwei Instrumente, dann stöbere ich bei den Black Cab Sessions rein. Unter dem Motto One Cab One Song One Take steigen hier Sänger_innen oder Bands in ein Taxi und spielen live und oft auch unplugged ihre Songs.

Das Schlimme: man stöbert sich dumm und dämlich, es sind nämlich viele saucoole Bands und Singer/Songwriter mit dabei, wie Little Boots, Laura Marling, Feist, Lykke Li, Death Cab for Cutie, Au Revoir Simone…

Also, nur reingucken, wenn ihr grad Zeit habt!

Ähnlich ist TV Noir, „das Wohnzimmer der Songwriter. Ein bisschen typenlastig, aber mit so wunderbaren Diamanten wie BOY, Kat Frankie, Alin Coen Band, Lisa Hannigan, Charlotte Brandi, Wallis Bird oder Cäthe.

http://blackcabsessions.com/artists/#au-revoir-simone

Dieser Post hat so lange gebraucht, weil ich vor lauter Stöbern nicht entscheiden konnte, welche Songs ich für Euch raussuche ^^

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11. Dezember 2015 · 11:19 pm

Adventskalender: Tor 10: Riotschminke ?!?

Ein Tutorial, wie man den perfekten Lidstrich zieht, werdet ihr bei mir nie finden. Das such ich selber noch. Nee, eigentlich nicht. Ich lass den Lidstrich einfach weg, bleibe seit Jahren bei meiner erprobten Kombi aus dunkelblaugrauem Kajal und schwarzer Wimperntusche und manchmal gibt es pinken oder roten Lippenstift dazu. Ich bin also nicht die klassische Zielgruppe für Beautyblogs und Youtube-Kanäle übers Schminken.

Mein Pragmatismus in Sachen Kosmetik hat weniger was mit meinem Feminismus zu tun. Denn Schminken selber ist erst mal nicht problematisch und historisch gesehen auch nicht den Frauen vorbehalten, man denke nur mal an die barocken Filme mit Männern in Perücken, mit Puder und Lippenstift…

ABER einen Youtube-Kanal gibt es tatsächlich, bei dem es um Kosmetik und (relative) Schönheit geht, den ich mir angucke. Die beiden Macherinnen Dani und Bekki kenne ich nämlich. Wie wir uns kennen gelernt haben zeigt auch mal wieder, wie klein die (Internet)welt ist. Danis Blog Consume:Be:Silent:Die habe ich irgendwann 2011 gefunden. Und auch wenn er seit 2013 nicht mehr gefüllt wird, mag ich ihre Texte über vegane Weltrettungskackscheiße und alternative Verhütungsmethoden. Und irgendwann kommentierte Dani dann hier in meinem Blog und fragte nach Blick in mein Impressum, ob ich in der Nähe des Cafes wohne, in dem sie arbeitet (ja, das tue ich) und wann genau wir uns dann „in Echt“ das erste Mal gesehen haben weiß ich jetzt gar nicht mehr, aber das sind definitiv die Begegnungen, die ich ohne das Internet nie gehabt hätte und wofür ich es so liebe. Und praktischerweise ist ihre Schwester Optikerin und als ich auf Twitter heulte, dass Minime jetzt eine Brille bräuchte schrieb Dani, ich solle mal im Laden ihrer Schwester vorbei gehen…hab ich dann auch gemacht.

Dani und ihre Schwester Bekki haben jedenfalls einen sehr produktiven Youtube-Kanal: riotschminke. Neben dem klassischen Lidstrich-Tutorial gibt es Videos über Fat-Shaming, Street-Harrasment, kulturelle Aneignung und überflüssige Kosmetik. Die Kosmetik die sie verwenden ist natürlich vegan. Und ganz egal, ob ihr Schmink-Tutorials liebt oder wie ich eher weniger: Der Kanal lohnt sich.

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10. Dezember 2015 · 9:58 am

Adventskalender Tor 7: Der Kern meines Wesens

Auch ich mache dieses Jahr einen Adventskalender. Aber – leider – bekommt ihr hier nichts geschenkt, außer ein paar Denkanstöße. Ich möchte Euch ein bisschen von dem zeigen, was mich beschäftigt und umtreibt. Neben den „großen“ Themen Familie, Feminismus und Fernweh sind das insbesondere Themen wie Nachhaltigkeit, Konsumkritik, Minimalismus, Coaching etc. Also gibt es 24 Türchen voller Videos, Podcasts und Blog/s/texte zu diesen (und ein paar anderen) Themen. Ich hoffe, ihr habt Spaß daran!

Jahrelang habe ich mich gefragt, was nicht mit mir stimmt. Gut, in der Pubertät dürfte das normal sein, aber auch weit nach meinem 13. Geburtstag dachte ich: Mensch, warum kann ich nicht bei einer Sache bleiben?

Aber seht ihr: das ist schon die falsche Formulierung. Ich kann sehr wohl bei einer Sache bleiben. So lange sie mich interessiert. Das „Problem“ liegt eher darin, dass ich zu viele Interessen habe. Habe ich mich für ein Studienfach entscheiden dachte ich direkt an die 1999 anderen, die ich dann nicht mehr studieren könnte. Habe ich ein Hobby angefangen, denke ich mir, wie ich das auch noch in den Kalender packen soll. Und überhaupt: Was stimmt mit mir nicht? Und dann lief ich so durch die Gänge in der Bibliothek, in der ich für eine Fortbildung paukte und stolperte über dieses Buch von Barbara Sher: Warum Du Dich nicht entscheiden musst, wenn Du 1000 Träume hast (und über das Buch scheint man so zu stolpern, als sei es ein Buch, dass man nicht findet, wenn man danach sucht. So wie auch hier in Edition F beschrieben.)

Und ja, es war eine Befreiung. Ich muss mich nicht entscheiden. Ich brauch nur

  1. einen Kalender, um mir einen Überblick zu verschaffen, wann ich all meinen Interessen nachgehe und welches ich als nächstes in Angriff nehme
  2. einen Job, der vielleicht nicht perfekt ist, aber mir genug Raum lässt um all das zu tun, was ich gerne möchte

Grade letzteres war für mich immer ein riesen Stress. Also ich dachte immer, man müsste einen Job haben, in dem man seine Erfüllung findet. Was aber, wenn ich in allem (naja, fast) meine Erfüllung finde? Oder anders: Wenn es keinen Job gibt, der mir ermöglicht, allen meinen Interessen nachzugehen? Also klar, das mit der Erfüllung im Job ist immer noch ein anderes Problem, aber Sher ist da ähnlich bodenständig wie Elizabeth Gilbert und schlägt zwar eine Reihe an Jobs vor, die einem dazu verhelfen, möglichst vielseitig bleiben zu können, sagt aber auch: Ein Brotjob ist auch gut, wenn er die Rahmenbedingungen ermöglicht, dass Du genug Zeit und Geld hast, um Deine Interessen auszuleben.

Denn ehrlich und das mag naiv klingen: Ich dachte immer, wenn mich etwas interessiert, dann müsste ich es gewissermaßen auch zu meinem Job machen. Und so bin ich an jedes Hobby, jede Leidenschaft ran gegangen: Ich reise gerne? Dann muss ich Reiseleiterin werden. Ich mache gerne Yoga? Dann muss ich Yogalehrerin werden. Klettern? Dito. Ich interessiere mich für die Kulturen dieser Welt? Dann muss ich wohl Ethnologie studieren…

Diese Reihe ist endlos fortzusetzen aber da ich ja auch noch so viele Interessen und Hobbies habe, hätte ich mich gar nicht festlegen wollen. Dieses Buch von dieser Frau hat mir tatsächlich gezeigt: Du musst nicht alles auf einmal machen und Du bist völlig normal, wenn Du ein „Scanner“ bist, auch wenn dies heutzutage nicht wirklich geschätzt wird.

Kannst Du was mit dem Scanner-Konzept anfangen? Welche Bücher haben Dir einen Aha-Moment über Dich verschafft?

P.S.: Der eigentliche Kern meines Wesens ist aus Kinderschokolade. Aber drum herum ist eine Scanner.

4 Kommentare

7. Dezember 2015 · 9:46 pm